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Pralinen – Hinzufügen von Geschmack zum mexikanischen Leben

Süß und bitter sind zwei Dinge, die man über Schokolade sagen kann. Pralinen werden aus den Samen des Theobroma-Kakaobaums hergestellt. Diese köstlichen Köstlichkeiten haben einen langen Weg vom Nuahtl-Wort „xocolatl“ oder bitteres Wasser auf Englisch bis zu dem, was wir heute kennen, zurückgelegt.

Die Azteken von Mexiko betrachteten heißes Schokoladengetränk als heiliges Getränk. Sie glaubten, dass ihr Gott Quetzalcoatl mit einem gestohlenen Kakaobaum aus dem Paradies vom Himmel herabkam. Sie glaubten auch, dass ihr Gott Huitzilopochtli ihnen sagte, dass ein Haubenkarakara, der auf einem Kaktus sitzt, der eine Schlange frisst, der Ort sein wird, an dem sie ihre Stadt bauen werden. Diese Legende ist deutlich auf der mexikanischen Flagge zu sehen.

Die Azteken kannten damals keinen Zucker, sie verwendeten verschiedene Gewürze, um ihrem heiligen Getränk Geschmack zu verleihen; einschließlich scharfer Chilischoten. Sie glaubten, dass der Verzehr der Früchte des Kakaobaums ihnen Weisheit und Kraft verleiht. Es hat auch nährende und stärkende Eigenschaften, ganz zu schweigen von einem Aphrodisiakum. Montezuma, der aztekische Kaiser, trank seine dickflüssige, rot gefärbte Schokolade. Es war so berühmt, dass es in goldenen Bechern serviert wurde, die nach einmaligem Gebrauch geworfen wurden. Er liebte es so sehr, dass er jeden Tag fünfzig Kelche hatte.

Diese berühmten und verehrten Bohnen wurden auch als Währung verwendet, ähnlich wie heute Goldbarren. Es war so teuer, dass nur die Oberschicht daran teilhaben konnte. Priester servierten während der Zeremonien Kakaobohnen und Schokoladengetränke. Eine lustige Sache an der Geschichte der Schokolade ist, dass das erste Mal, als Christoph Kolumbus König Ferdinand und Königin Isabella diese dunkelbraunen Bohnen brachte, die Bohnen nicht ihre Aufmerksamkeit erregten.

Seine Exklusivität änderte sich, als Hernando Cortez einen Teil Mexikos eroberte. Seine erste Absicht war es, Geld für Spanien zu “kultivieren”, aber es entpuppte sich als Verwandlung des bitteren Getränks in eine Delikatesse. Schokolade wurde dann fast hundert Jahre lang zum Geheimtipp Spaniens.

Es war das Jahr 1674, als sich alles über Schokolade änderte. Ein Kaffeehaus namens The Coffee Mill and Tobacco Roll serviert Schokolade in Kuchen und Brötchen – spanische Art. Das Getöse um die Schokolade verbreitete sich bald wie ein Lauffeuer. 1755 beschließt Amerika, sich dieses Weltwunder genauer anzusehen. Zehn Jahre später entsteht die erste Schokoladenfabrik in den Vereinigten Staaten.

Die Schokolade ist untergegangen, oder soll ich sagen, in die Geschichte eingerollt; ein köstlicher Genuss für Jung und Alt.

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